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Kommentar der Pflegeeinrichtung
In der MDK-Systematik hat Schriftliches wie Konzeptionen und
dokumentierte Beobachtungen hohe Bedeutung. Schließlich sind die Prüfer
nur kurz im Haus und müssen sich möglichst effizient in dieser Zeit einen
Eindruck verschaffen. Wir halten dagegen für sehr bedeutsam, was
tatsächlich gelebt wird. Bei krankheitsbedingten Orientierungsstörungen
und eingeschränkter Beweglichkeit geben überschaubare Umgebung und
persönliche Ansprache ,zwischendurch' Sicherheit. Doch gerade das
Miteinander im Alltag lässt sich bei der MDK-Prüfung nicht erheben. Wir
zählen zu Aufgaben unserer Pflegekräfte, die ständig um die Bewohner sind,
auch die soziale Betreuung - z.B. Sinnesanregung für diejenigen, die wenig
aus dem Zimmer kommen durch ,Snoezelen' oder die ,10
Minuten-Aktivierung'. Der MDK zählt zu Sozialer Betreuung dagegen nur,
was der Sozialdienst durchführt. Doch wird dabei nicht die Vielzahl der
geselligen und kulturellen Angebote gewürdigt (z.B. wöchentlich
Kegelrunde und Filmabend, Spiel & Spaß, Treff im Ersten' und Gymnastik
oder kleine Höhepunkte außer Haus wie der jährliche Besuch beim
Cannstatter Wasen). Zu unseren Prioritäten zählt, dass Bewohner ohne oder
mit weit entfernt lebenden Angehörigen externe Kontakte pflegen können.
Sofern gewünscht sorgen wir dafür, einzelne Bürger aus dem Stadtteil als
Bezugsperson von außen mit dem einzelnen Bewohner
zusammenzubringen. Wenn Angehörige in der Nähe sind, beraten wir
gerade in der Zeit nach dem Einzug viel mit ihnen, wie die Eingewöhnung
erleichtert werden kann. Täglich wird im Haus frisch gekocht, was nicht nur
die Bewohner schätzen, sondern auch die externen Gäste zum offenen
Mittagstisch. Damit auch Menschen mit Schluckbeschwerden ihre
gewohnten Speisen zu sich nehmen können, bieten wir alle Speisen auch in
Form der sogenannten Avantgarde-Küche an. Eine Öffnung in das
Gemeinwesen sehen wir als wichtigen Beitrag zur Qualitätssicherung.